Rezept: Super variable Tarte mit Käsekuchen-Note

Wie bereits das ein oder andere Mal auf Instagram erwähnt, bin ich ja etwas gebeutelt hier im Ausland durch meinen mit Gas betriebenen Backofen.
Dieses mexikanische Ungetüm bringt mich regelmäßig zur Verzweiflung und trägt nicht unbedingt dazu bei, meine Frustrationstoleranz zu erhöhen.

Wenn ich da so an die zivilisierten Kollegen in gebürstetem Edelstahl, mit digitaler Anzeige und Funktionen aus tausendundeiner Nacht denke… Bei mir geht nur Feuer an und Feuer aus! Dazwischen noch in fünf Schritten justierbar zwischen viel Feuer, mittelmäßig Feuer und wenig (aber immer noch ziemlich viel) Feuer. 


Alles was hineinwandert neigt daher von Innen dröge, unterhalb zu dunkel und oben recht farblos zu werden. Nicht gerade das, wovon backwillige Hausfrauen so träumen…

Als echter Dauerbrenner und immer gelingsicher, hat sich jedoch bei uns die Quark-Tarte entpuppt. Der mit Abstand fotogenste Kuchen, den der olle Herd ausspucken kann! – Ha! Der ist ja auch mit Mürbeteig… den trocken hinzukriegen ist wahrlich keine Kunst!

Da er auch so genial schnell zusammengerührt ist und man ihn unglaublich gut variieren kann, ist er aus meinem Back-Rezepte-Buch (aka wildes Zettel-Aufbewahrungsdisaster, Fettflecken inklusive) nicht mehr wegzudenken.

Nun wurde ich schon so oft danach gefragt und weil er uns in Mexiko schon manchen Sonntag gerettet hat, gehört er unbedingt auf meinem Blögchen verewigt.

Los geht’s!

Erst mal Ofen an!
Die Tarte ist, wie gesagt, ein echter Quickie, da hat der Backofen kaum Zeit zum Hochfahren (auf 180 Grad)!

Für den Teig braucht Ihr:
60g Zucker
120g Butter
180g Mehl
1 Prise Salz
Alles zusammen in eine Schüssel geben und die Küchenmaschine ihren Job machen lassen.

Für die Füllung rührt ihr in einer anderen Schüssel Folgendes zusammen:
250 g Quark
50ml Sahne
1 Ei
1/2 Paket Vanillepuddingpulver
5 gestrichene Esslöffel Zucker
1 Prise Salz
Das ist die Grundmischung!

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und (ggfs. mit etwas zerstäubtem Mehl) dünn am Boden verteilen sowie noch einen Rand von knapp 2 cm ankitten.
Mit der Gabel löchern und für 10 Minütchen in den Ofen schieben. 

Während der Teig es sich im Ofen gemütlich macht, hebt ihr an Früchten unter die Quarkmischung was Ihr mögt, wie z. Bsp. Blaubeeren, Mandarinen, Kirschen etc. pp.!
Anschließend gebt Ihr die Mischung auf den vorgebackenen Teig.
Oder Ihr gießt die Masse pur auf den Teig und drapiert bspw. Äpfel oder Birnen sehenswert im Kreis oder wie immer Ihr das mögt.

Für Schokomünder gehen auch noch ein paar Schokotröpfchen in die Füllung oder Ihr mengt Kakao gleich unter den Teig oder stäubt ihn am Schluss nach dem Erkalten darüber oder oder oder…
Ich hab auch schon mal ca. 1 Drittel mehr Grundteig hergestellt und zusammen mit Kakao eine Art Zupfkuchen draus gemacht. Der Fantasie und der Kuchengier sind da wirklich keine Grenzen gesetzt.

Der Teig mit Eurer individuellen Füllung wandert dann erneut für weitere 25 bis 30 Minuten in den Ofen. Da müsst Ihr einfach mal ein Auge drauf werfen, was Euer Ofen so draus macht.

Und das war’s schon!
Der ist auch immer sowas von schnell verspeist, da könnte man eigentlich gleich die doppelte Menge machen… Was auch sehr gut geht!

Und noch als Tipp: ich hab für den spontanen Kuchen-Jieper immer gefrorene Früchte im Eisfach! 

Vielleicht ist Euer nächster Sonntag ja auch ein Tarte-Sonntag!?

Eure Buntlocke

PS. Ich habe das Rezept übrigens nicht selbst erfunden, sondern vor langer Zeit mal aus dem großen Fundus des Internetzes geangelt. Wer sich dafür verantwortlich fühlt, sollte sich natürlich gerne melden!

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9 Kommentare auf "Rezept: Super variable Tarte mit Käsekuchen-Note"

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